1Password und LastPass sind zwei Schwergewichte unter den Passwort-Managern, die versprechen, Ihr digitales Leben zu sichern. Doch ihre Reputationen könnten unterschiedlicher kaum sein.
Beide bieten kugelsichere Verschlüsselung, geräteübergreifende Synchronisierung und viele Zusatzfunktionen. Sie sind beide in unserer Auswahl der besten Passwort-Manager 2026 vertreten. Allerdings schafft 1Password Vertrauen durch Präzision und einen starken Fokus auf Datenschutz, während LastPass auf Bequemlichkeit und Bekanntheit setzt.
Beide sind solide Optionen, aber sie richten sich an unterschiedliche Nutzertypen. Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung, indem wir beide hinsichtlich Sicherheit, Vertrauen, Preisgestaltung, Benutzerfreundlichkeit und mehr vergleichen. Legen wir los.
Ein Schneller Überblick
| 1Password | LastPass | |
| Sicherheit | AES-256 + PBKDF2 (650k) + Secret Key, keine Hacks | AES-256 + PBKDF2 (600k), frühere Hacks |
| Transparenz | SOC 2 Typ II, starke öffentliche Audits | SOC 2-zertifiziert, Vertrauensaufbau |
| Plattformen | Windows, macOS, Linux, iOS, Android, Browser | Windows, macOS, iOS, Android, Browser |
| Kostenloser Plan | Keiner (nur 14-tägige Testversion) | Ja, beschränkt auf einen Gerätetyp |
| Offline-Zugriff | Voller Zugriff (Lesen/Schreiben) | Nur Lesezugriff |
| Passkeys | Vollständig unterstützt | Unterstützt, wird schrittweise eingeführt |
| 2FA & Biometrie | Authenticator, Hardware-Keys, Face ID/Touch ID | Authenticator, SMS/E-Mail, Hardware-Keys |
| Am besten für | Sicherheitsbewusste Nutzer | Komfortsuchende |
| Startpreis | 2,99 $/Monat | 3,00 $/Monat |
Vor- und Nachteile im Vergleich: 1Password und LastPass
1Password
Vorteile
- Starke Verschlüsselung mit einem einzigartigen Secret Key für zusätzlichen Schutz
- Keine Sicherheitsvorfälle seit der Markteinführung und regelmäßige Audits durch unabhängige Firmen
- Funktioniert auf allen wichtigen Plattformen, einschließlich einer nativen Linux-App
- Integrierter Authenticator, Passkey-Unterstützung und Watchtower-Sicherheitswarnungen
- Saubere, minimalistische Oberfläche mit reibungsloser Synchronisierung und schnellem Autofill
- Transparente Kommunikation und reaktionsschneller Kundensupport
Nachteile
- Kein kostenloser Plan, nur eine 14-tägige Testversion
- Closed-Source, obwohl gründlich geprüft
- Importe von anderen Managern können sich etwas manuell anfühlen
LastPass
Vorteile
- Einfache Bedienung mit schnellem, automatischem Autofill für Anfänger
- Kostenloser Plan mit unbegrenzter Anzahl von Passwörtern (beschränkt auf einen Gerätetyp)
- Umfasst Dark-Web-Überwachung, ein Sicherheits-Dashboard und Notfallzugriff
- Familienplan bietet sechs Konten zu einem erschwinglichen Preis
- Breite Unterstützung über Browser und mobile Geräte hinweg
Nachteile
- Die Geschichte von Sicherheitsvorfällen hat das Nutzervertrauen beschädigt
- Der kostenlose Plan ist auf einen Gerätetyp beschränkt
- Closed-Source, mit langsamerer Einführung von Passkeys und Transparenz
- Häufige Aufforderungen zur Plan-Erweiterung und Upsell-Erinnerungen
- Die Reaktionszeiten des Supports können inkonsistent sein
Sicherheit & Datenschutz: Wer schützt Ihre Daten besser?
Sowohl 1Password als auch LastPass bieten verschlüsselte Tresore mit den gleichen Standards an. Sie sind nahezu identisch, mit dem Unterschied, dass das Knacken von 1Password etwas langsamer wäre als bei LastPass. Aber beide sind dermaßen langwierig zu knacken, dass sie als unzerbrechlich gelten, weshalb der Unterschied im Alltag kaum ins Gewicht fällt.
1Password: Das Sicherheitsschwergewicht
1Password sperrt Ihren gesamten Tresor lokal mit der supersicheren AES-256-Verschlüsselung ab, wobei 650.000 Runden PBKDF2-SHA256 zum Einsatz kommen, bevor auch nur ein Byte in die Cloud gelangt. Es ist nicht nur verschlüsselt, sondern jede einzelne Ebene, von Anmeldedaten über Notizen bis hin zu Anhängen, wird durch Ihr Master-Passwort und einen völlig einzigartigen Secret Key geschützt, der fest auf Ihrem Gerät verbleibt.
- Auditiert und zertifiziert: Regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen durch Top-Experten und die SOC 2 Typ II-Zertifizierung für seine Infrastruktur bedeuten, dass Sie den zugrunde liegenden Systemen vertrauen können.
- Makellose Sicherheitsbilanz: 1Password hat eine saubere Weste und es wurden noch nie Kundentresore oder Verschlüsselungsschlüssel geleakt.
- Der Secret Key-Vorteil: Diese zusätzliche Sicherheitsebene macht Brute-Force-Angriffe praktisch unmöglich.
- Zero-Knowledge-Prinzip: Alles wird auf Ihrem Gerät verschlüsselt, sodass selbst 1Password Ihren Tresor nicht einsehen oder zurücksetzen kann.
LastPass: Sicher, aber mit Altlasten
Auf dem Papier verwendet LastPass dieselbe Verschlüsselung wie 1Password (AES-256 mit 600.000 PBKDF2-Iterationen) und folgt dem Zero-Knowledge-Modell tadellos. Ihre Daten werden lokal verschlüsselt, und Ihr Master-Passwort bleibt dort, wo es hingehört: auf Ihrem Gerät. Das Problem liegt jedoch nicht in der Mathematik, sondern im Management.
- Schwere Sicherheitsvorfälle: In den Jahren 2022–2023 gelangten Hacker in verschlüsselte Tresor-Backups und interne Daten.
- Tresore blieben geschützt: Ihre Anmelde- und andere Daten waren von Anfang an sicher, aber der Angriff deckte Schwachstellen in den internen Systemen von LastPass auf.
- Geschlossener Quellcode (Closed Codebase): Sie können den Code oder die Verschlüsselung nicht selbst überprüfen.
- Jetzt sicherer: LastPass hat die PBKDF2-Iterationen erhöht und seine Infrastruktur besser geschützt. Das Unternehmen versucht jedoch immer noch, das Nutzervertrauen zurückzugewinnen.
LastPass ist heute sicherlich besser, aber für viele Nutzer ist die Vertrauenslücke immer noch spürbar.
Urteil zur Sicherheit
- Wenn Sie auf ein Sicherheitssystem vertrauen wollen, das seine Versprechen hält, ist 1Password der Gewinner. Sein Secret Key und seine saubere Bilanz machen es transparent und zuverlässig.
- Wenn Sie bei LastPass bleiben möchten: Es ist sicher, aber für manche nicht transparent genug. Dafür erhalten Sie Benutzerfreundlichkeit und Vertrautheit.
Preisgestaltung & Pläne: Was kosten die Premium-Funktionen?
| Plan-Typ | 1Password | LastPass |
| Kostenloser Plan | Nur 14-tägige kostenlose Testversion | Unbegrenzte Passwörter, aber nur auf einem Gerätetyp |
| Premium | 35,88 $/Jahr – Unbegrenzte Geräte, 1 GB verschlüsselter Speicher, Watchtower-Warnungen und Passkey-Unterstützung | 36 $/Jahr – Multi-Geräte-Sync, Dark-Web-Überwachung, 1 GB Speicher und Priority-Support |
| Familienplan | 59,88 $/Jahr – Bis zu 5 Nutzer, geteilte Tresore und Wiederherstellungszugriff | 48 $/Jahr – 6 Nutzer, geteiltes Dashboard und vollständiger Premium-Zugriff für jeden |
| Enterprise | 95,88 $ pro Nutzer/Jahr – Mit SSO, Admin-Kontrolle und Verzeichnissynchronisierung | 84 $ pro Nutzer/Jahr – Mit SSO, Admin-Richtlinien und detaillierten Audit-Berichten |
Die Preisstruktur von 1Password ist kaum zu schlagen
1Password bietet keinen „dauerhaft kostenlosen“ Plan an. Wenn Sie sich jedoch für einen bezahlten Plan entscheiden, erhalten Sie sofort das volle Leistungsspektrum. Der Plan für 35,88 $ pro Jahr schaltet alle Funktionen frei: unbegrenzte Synchronisierung, 1 GB verschlüsselter Speicher, ein integrierter Authenticator und Watchtower-Warnungen – alles, was man braucht.
Es gibt auch den Familienplan, der bis zu fünf Benutzer unter einem Konto abdeckt, inklusive geteilter Tresore und Wiederherstellungsoptionen. Er ist perfekt für einen Haushalt oder ein kleines Team. Hinzu kommen die Business-Tarife, die zusätzliche Admin-Kontrollen, Single Sign-On und mehr bieten. Sie legen alle Zusatzfunktionen offen dar, sodass Sie genau wissen, was Sie bekommen.
LastPass im direkten Vergleich
LastPass hält es immer noch für eine gute Marketingstrategie, einen kostenlosen Plan anzubieten, der aber in Wirklichkeit stark eingeschränkt ist. Sie können ihn nur auf einem Gerätetyp nutzen, entweder mobil oder auf dem Desktop. Wenn Sie ihn auf allen Geräten nutzen möchten, benötigen Sie den Premium-Plan für 36 $ pro Jahr.
Sobald Sie diesen Schritt getan haben, erhalten Sie alle wichtigen Funktionen: unbegrenzte Synchronisierung, Dark-Web-Warnungen und Passwortfreigabe. Familien erhalten Zugang für bis zu sechs Nutzer, inklusive eines geteilten Dashboards und Notfallzugriff. Es ist ein gutes Setup, aber die Preise erscheinen etwas hoch, wenn man bedenkt, was 1Password für fast das gleiche Geld bietet.
Die Kernfunktionen sind zwar vorhanden, aber der kostenlose Plan hat seine Grenzen und die Verkaufsversuche für Upgrades lassen LastPass weniger großzügig erscheinen.
Die Wahl des richtigen Plans
Beide sind preislich ähnlich, aber LastPass gewinnt hier, da es eine kostenlose Stufe gibt. Die Einschränkungen machen es jedoch schwierig, den Gratis-Plan lange zu nutzen. Mit 1Password erhalten Sie von Anfang an mit der Testversion ein reibungsloseres und klareres Erlebnis. Danach können Sie entscheiden, ob Sie den Dienst nutzen möchten oder nicht.
Reputation & Transparenz: Wer genießt mehr Vertrauen?
1Password baut Vertrauen durch Beständigkeit auf
1Password hat sich seinen guten Ruf auf die altmodische Weise erarbeitet: durch Klarheit, Offenheit und Professionalität. Das Unternehmen existiert seit 2006 und hat null Sicherheitsvorfälle zu verzeichnen. Die Kommunikation ist klar, die Behauptungen werden durch unabhängige Audits gestützt, und es liegt eine SOC 2 Typ II-Zertifizierung für seine Sicherheitspraktiken vor.
Dies ist keine nur zur Schau gestellte Transparenz. 1Password veröffentlicht Sicherheitsupdates, legt Ergebnisse unabhängiger Audits offen und erklärt die Funktionsweise seiner Verschlüsselung in einfacher Sprache. Wenn Forscher Probleme finden, erfolgen Korrekturen schnell und werden vollständig dokumentiert. Deshalb ist 1Password ein Favorit unter Cybersicherheitsexperten, Journalisten und IT-Teams.
Sogar die Kundenkommunikation spiegelt diese Reife wider. Es gibt keinen „Wir nehmen Ihren Datenschutz sehr ernst“-Floskeln, sondern nur klare, sachliche Updates, die Kontrolle und Verantwortlichkeit demonstrieren.
LastPass versucht immer noch, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen
LastPass war einst der Name, den jeder kannte. Es dominierte das Passwort-Management über Jahre hinweg und war die Standardwahl für Anfänger. Doch die Hacks von 2022–23 änderten dies. Das Unternehmen wurde nicht nur wegen der Angriffe selbst kritisiert, sondern auch dafür, wie langsam es danach wichtige Details mitteilte.
Positiv ist, dass LastPass die Sicherheit verschärft, die Verschlüsselungsiterationen erhöht und sich neuen Audits durch Dritte geöffnet hat. Der Dienst ist auf dem Papier stärker denn je, aber das öffentliche Vertrauen braucht länger, um sich zu erholen. Viele Nutzer und Experten sind immer noch vorsichtig und sehen die Marke als eine, die sich nach diesen Ereignissen noch „beweisen“ muss.
LastPass kommuniziert zwar aktiver über sein Trust Center, Blog-Updates und Vorfallberichte. Es läuft jedoch den Transparenzstandards, die 1Password seit Jahren pflegt, hinterher.
Urteil zur Reputation
- 1Password hat seinen Ruf durch Klarheit und Beständigkeit aufgebaut. Sie können seine Aussagen überprüfen und seine Geschichte einsehen.
- LastPass hat seine internen Praktiken verbessert, aber seine Glaubwürdigkeit erholt sich noch. Es ist heute sicher, aber man vertraut ihm eher aus Gewohnheit als aufgrund von Beweisen.
Funktionen: Was bieten die Manager im Detail?
1Password – Der Alleskönner mit Feinschliff und Power
1Password wurde für Nutzer entwickelt, die sich täglich auf ihren Passwort-Manager verlassen. Es vermittelt ein sehr „geordnetes“ Gefühl – alles ist ordentlich organisiert, reagiert superschnell und macht Sicherheit so einfach wie möglich, ohne dabei oberflächlich zu werden.
Sie können Passwörter speichern, generieren und automatisch ausfüllen auf praktisch jeder verfügbaren Plattform und in jedem Browser – und alles wird sofort synchronisiert. Die App enthält Watchtower, um Ihnen einen Überblick über Ihre Passwort-Sicherheit zu geben, Passkey-Unterstützung, um Passwörter ganz abzuschaffen, sowie integrierte 2FA-Codes, sodass Sie keine separate Authenticator-App mehr benötigen.
Darüber hinaus bietet es alle praktischen Funktionen, die Sie sich wünschen:
- Sicherer Dateispeicher (1 GB pro Benutzer) zur sicheren Aufbewahrung von Dokumenten und Wiederherstellungscodes
- Geteilte Tresore für Familien und Teams, die Inhalte teilen müssen
- Sichere Links zur Freigabe mit 1Password Send
- E-Mail-Alias-Integration mit SimpleLogin und Fastmail
- Reisemodus, der Ihnen hilft, ausgewählte Tresore beim Überqueren von Grenzen vorübergehend zu verbergen
Jede Funktion scheint nahtlos integriert zu sein und nicht wie nachträglich angehängt. Es gibt keine störenden Pop-ups oder „Nerv“-Meldungen für Upgrades – nur leise, zuverlässige Funktionalität, die einfach so funktioniert, wie sie soll.
LastPass: Der Fokus auf Bequemlichkeit
LastPass konzentriert sich darauf, die Dinge einfach und bequem zu gestalten – und das gelingt ziemlich gut. Sobald es eingerichtet ist, erkennt es automatisch Anmeldeformulare, füllt Ihr Passwort ein und fragt Sie beiläufig, ob Sie neue speichern möchten. Das Ganze ist ziemlich schnell und äußerst anfängerfreundlich.
Die Kernfunktionen umfassen:
- Autofill und Passwortgenerierung über Browser und mobile Apps
- Ein Sicherheits-Dashboard, um den Überblick über schwache oder wiederverwendete Passwörter zu behalten
- Einen integrierten Authenticator für TOTP-Codes
- Notfallzugriff, damit vertrauenswürdige Kontakte bei Bedarf Zugriff auf Ihren Tresor anfordern können
- Dark-Web-Überwachung, die prüft, ob Ihre Anmeldedaten in bekannten Hacks auftauchen
Die Passkey-Unterstützung ist in Arbeit, aber je nach Browser noch etwas unzuverlässig. Die App-Oberfläche ist klar, wirkt aber manchmal durch Banner für Upgrades oder Zusatz-Add-ons überladen.
Welcher Passwort-Manager hat die besseren Funktionen?
1Password ist der Gewinner, was das Gesamterlebnis und das Design betrifft. Es ist sauberer, schneller und integriert alle wichtigen Tools wie Passkeys und den Reisemodus ohne Aufhebens. LastPass hingegen punktet mit Automatisierung und Familienfreigabe. Aber es ist auch sehr einfach zu bedienen, worauf wir im nächsten Abschnitt eingehen werden.
Benutzerfreundlichkeit: Wer ist intuitiver?
1Password – Sauber, konsistent & sehr intuitiv
Die Oberfläche von 1Password scheint aus einem Design-Briefing zu stammen, das lautete: „Mach es einfach für Neulinge und Profis gleichermaßen.“ Sie ist wirklich reduziert, ändert sich kaum zwischen Desktop, Web und Mobilgerät – und das ist gut so. Das Tresor-Layout ist ein echter Volltreffer: Kategorien in der Seitenleiste, Elemente in der Mitte und alle Details auf der rechten Seite. Kein unnötiger Schnickschnack in Sicht.
Die Einrichtung dauert höchstens ein paar Minuten. Sie erstellen Ihr Konto, speichern Ihr Notfall-Kit und melden sich mit Ihrem Secret Key an. Danach synchronisieren Sie Ihre Passwörter im Handumdrehen über alle Geräte hinweg. Das Autofill ist ebenfalls angenehm und reibungslos.
Das gesamte Erlebnis fühlt sich grundsolide an. Es läuft leise im Hintergrund, entsperrt in einer Nanosekunde mit Face ID oder Touch ID und synchronisiert Ihre Änderungen in Sekunden. Selbst unter Linux fühlt sich die App so geschmeidig an wie unter Windows oder macOS.
Es gibt keinerlei Lernkurve. Es werden keine Pop-up-Tutorials angezeigt, die Ihnen sagen, was Sie tun sollen. Nur ein System, das Ihnen nicht im Wege steht und jedes Mal wie am Schnürchen funktioniert.
LastPass: Schnell, aber manchmal etwas lästig
LastPass möchte, dass Sie schnell sind. Es speichert neue Passwörter, ohne dass Sie explizit danach fragen, füllt sie für Sie aus (ohne vorherige Rückfrage) und gibt Ihnen Vorschläge direkt in Ihren Anmeldefeldern. Das ist perfekt für neue Benutzer, die einfach alles sofort erledigt haben möchten.
Die Browser-Erweiterungen und mobilen Apps sind flott, und die Entsperrung per Biometrie funktioniert nahtlos. Die kostenlose Version hat jedoch ein Gerätetyplimit, das das Versprechen „überall nutzbar“ etwas bricht. Das bedeutet, Sie müssen sich zwischen Mobil- oder Desktop-Nutzung entscheiden, es sei denn, Sie zahlen für das Upgrade.
Die Oberfläche ist etwas heller und vertrauter, kann aber manchmal etwas überladen wirken. Aufforderungen zum Upgrade oder zum Scannen Ihrer Sicherheit erscheinen mit beunruhigender Regelmäßigkeit, und das Sicherheits-Dashboard drängt sanft zu Premium-Funktionen. Das ist kein Ausschlusskriterium, aber es fällt auf.
Insgesamt ist es kinderleicht zu bedienen und zuverlässig. Aber es ist nicht sehr minimalistisch.
Welcher ist am einfachsten zu bedienen?
LastPass fühlt sich als das einfachere der beiden an. Es ist idiotensicher, schnell und zugänglich. 1Password fühlt sich konsistenter und ausgefeilter an.
Wenn Sie mehr Kontrolle über die Dinge und ein super-minimalistisches Erlebnis wünschen, wählen Sie 1Password. Wenn Sie eine gewisse Automatisierung mögen, bietet Ihnen LastPass das solide Alltagserlebnis.
Kunden-Erfahrungen und Support: Wer hilft besser?
1Password – Persönlich und zuverlässig
Der Support von 1Password ist super unkompliziert. Keine Bots, keine Telefon-Warteschleifen. Nur echte Menschen, die antworten. Sie erreichen sie per E-Mail oder über das Kontaktformular in der App, und Premium- oder Business-Nutzer erhalten priorisierte Antworten.
Ihre Support-Artikel sind detailliert, leicht verständlich und decken alles ab, von der Einrichtung bis zur erweiterten Wiederherstellung. Das Community-Forum ist ebenfalls aktiv, mit Entwicklern und Moderatoren, die helfend eingreifen.
Da die App so stabil ist, benötigen Sie selten Unterstützung. Aber wenn doch, sind die Antworten schnell, professionell und tatsächlich hilfreich. Es fühlt sich trotz des Unternehmenswachstums wie ein kleines Team an.
LastPass – Strukturiert, aber inkonstant
LastPass hat eine viel größere Nutzerbasis, was sich in der Abwicklung des Supports zeigt. Sie finden ein Ticketsystem, eine FAQ-Bibliothek und gestuften Support, abhängig von Ihrem Plan. Kostenlose Nutzer verlassen sich hauptsächlich auf die Wissensdatenbank, während Premium- und Business-Nutzer E-Mail– oder Live-Chat-Support erhalten.
Die Reaktionszeiten variieren. Einige Nutzer erhalten schnelle Lösungen, andere warten tagelang auf eine Antwort. Die Kommunikation des Unternehmens nach den Sicherheitsvorfällen wurde ebenfalls als langsam und vage kritisiert, was seine Glaubwürdigkeit bei zahlenden Nutzern beschädigte.
Die Ressourcen sind vorhanden, aber es fühlt sich unpersönlich und distanziert an – nützlich, wenn alles funktioniert, frustrierend, wenn nicht.
Wer bietet den besseren Kundensupport?
1Password bietet ein persönlicheres und menschlicheres Support-Erlebnis mit klarer Dokumentation und einer aktiven Community im Hintergrund. LastPass hat die Struktur eines großen Unternehmens, aber nicht die gleiche Herzlichkeit und Zuverlässigkeit.
Wenn Sie schnelle und persönliche Hilfe wünschen, ist 1Password die sicherere Wahl. Wenn Sie bereit sind, sich durch Artikel zu wühlen oder in einer Warteschlange zu warten, wird LastPass Sie letztendlich ans Ziel bringen.
Fazit: Welcher Passwort-Manager überzeugt?
1Password und LastPass erfüllen beide ihren Zweck, wenn es um sicheres und zuverlässiges Passwort-Management geht. Was sie jedoch unterscheidet, ist ein Ansatz, der sich wie Tag und Nacht anfühlt. 1Password sticht durch sein Engagement für Offenheit, seine Ausgereiftheit und eine makellose Sicherheitsbilanz hervor. LastPass hingegen versucht immer noch, das verspielte Vertrauen zurückzugewinnen.
Der gute Ruf von 1Password, die schnelle Synchronisierung sowie der zusätzliche Schutz durch den Secret Key bedeuten, dass Sie sich darauf verlassen können, dass die Arbeit ohne Bedenken erledigt wird. Es ist unkompliziert, beständig und versucht nicht, sich hinter Marketing-Floskeln zu verstecken, um einen guten Eindruck zu machen.
LastPass erledigt die Arbeit und ist immer noch recht einfach zu bedienen – besonders wenn Sie eine Familie oder jemand sind, der Wert auf reibungslose Automatisierung legt. Aber die Einschränkungen des kostenlosen Plans, die Geschichte von Sicherheitsvorfällen und die eher „korporative“ Atmosphäre lassen es mehr wie einen gemieteten Dienst erscheinen als wie einen sicheren Ort für all Ihre sensiblen Daten.
Wenn Sie etwas suchen, das grundlegend privat, wirklich sicher und auf lange Sicht ausgelegt ist, dann ist 1Password Ihr Gewinner. Es ist ein Passwort-Manager, der sich Ihr Vertrauen verdient.